Der werkgerechte Einsatz von Konstruktionen und Materialien steht im Vordergrund. Die bauphysikalische und gestalterischen Anforderungen sind in das Konstruktionsgefüge so zu integrieren, dass ein sinnvolles Ganzes entsteht.

Dabei ist eine Vielfalt von Bauweisen möglich (Massivbau, Holz-Leichtbau, Mischbauweisen).

Bei den witterungsbeanspruchten Bauteilen steht die technische Sicherheit und Haltbarkeit im Vordergrund. Die Trennung zwischen direkt beanspruchter Aussenhaut und der tragenden, dämmenden und luftdichten Hauptkonstruktion bei hinterlüfteten Fassaden und Dächern hat sich bewährt.

Bei der Materialwahl bevorzugen wir aus ökologischen Gründen, nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Holzwerkstoffe, Recyclingmaterialien wie Zellulosefaserdämmung oder Materialien, die keine weitere Bearbeitung bzw. Veredelung benötigen (Mauerwerk und Naturstein, Putze, Kupfer, Stahl)

Zunehmend beziehen wir den Lebenszyklus in die Konstruktions- und Materialentscheidungen mit ein:
- Wirtschaftlichkeit in Richtung Haltbarkeit, Robustheit, geringe Instandsetzungskosten
- Einfacher Austausch von Komponenten (Beschädigungen, Erneuerungszyklen)
- Lebensdauer von Baukomponenten aufeinander abstimmen (z.B. Fenster und Verglasung)
- Empfindliche Bauteile konstruktiv schützen (Dachüberstände, Fensterrahmungen)
- Berechnungen zum Herstellungsaufwand und zum Energieverbrauch in der Nutzungsphase von Baustoffen in Gesamtenergiebilanz zusammenführen (Kumulierter Energieaufwand).

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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